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Webroot warnt Gamer vor Hackern, die ihre Spielerkonten leer räumen
München, 02 Juli, 2009
Webroot, ein führender Anbieter von Sicherheitssoftware für Privatanwender, warnt Spieler vor dem Diebstahl ihrer Spielwährung.
„Früher haben Hacker die Login-Informationen von Spielern gestohlen, um sich einen Spaß daraus zu machten, die Kontrolle über den Spielercharakter zu übernehmen“, sagt Mike Kronenberg, CTO Con-sumer Business Unit, Webroot. „Jetzt liegt ihr Augenmerk jedoch auf der Spielwährung, mit der echtes Geld gemacht werden kann. Deshalb müssen Gamer, die sich in World of Warcraft oder Lineage ein-loggen, immer wieder feststellen, dass ihre Konten leer geräumt worden sind.“
Um Keylogger zu stoppen gibt Webroot einen Überblick über die häufigsten Infektionsmethoden:
Hotlinks in Forum-Posts: Diese harmlos aussehenden URLs können durchaus zum Anklicken verloc-ken, wenn sie bspw. zu nachgeahmten Websites wie YouTube führen. Anschließend werden die Nutzer dann mit einer gefälschten Microsoft-Nachricht aufgefordert, die neueste Version des Adobe Flash Players herunterzuladen, um z.B. ein Video ansehen zu können. Abgesehen von einigen verstellten Buchstaben im gefälschten Dateinamen wirken die Nachrichten legitim. Ein paar Klicks später sind An-wender dann bereits infiziert. Obwohl Gamer die Foren für World of Warcraft und andere Spiele meist selbst auf solche Links überwachen, sind sie weit verbreitet.
Hotlinks in In-Game-Mails: Mit den gleichen Taktiken verbreiten Keylogger auch infizierte Links im E-Mail-System von World of Warcraft und in In-Game-Chats. Hier muss der Spieler die betreffende URL kopieren und in einen Browser einfügen, um die Website aufzurufen. Ein solcher Link führt dann auf eine Phishing-Website, die der Login-Seite von Warcraft täuschend ähnelt und dazu dient, Benutzer-namen und Passwort des Spielers aufzuzeichnen.
Links zu Pornographischen-Websites: Auch Links in Posts, die mit erotischen Inhalten locken, kön-nen zu mit Malware gespickten Videos und Bildern führen.
Externe Infektionen: Häufig binden Hacker Gaming-Trojaner zum Diebstahl von Passwörtern an Ap-plikationen in P2P-Filesharing-Netzwerken an, um sie auf diese Weise zu tarnen. Sobald man sich dann in seinen Game-Account einloggt, treten die Trojaner in Aktion.
„Hat sich ein Hacker erst einmal Zugriff zur Datenbank eines Webservers verschafft, kann er alle mögli-chen Tricks einsetzen, um an die Benutzerinformationen von Spielerkonten zu gelangen. So kann sich ein bösartiger Code beispielsweise hinter einem Werbebanner verbergen und dieses als Infektionsweg nutzen. Bei Online-Spielen erfolgen solche Angriffe ganz gezielt und sind sehr schwer vorherzusehen“, sagt xy.
Wie kann man sich schützen?
Der beste Schutz ist die Verwendung eines sichereren Browsers wie etwa Firefox, der über eine Erwei-terung namens NoScript verfügt, die den Benutzer warnt, wenn potenziell bösartige Aktivitäten entdeckt werden.
Generell sollten folgende Ratschläge für sicheres Online-Gaming befolgt werden:
Weitere Informationen zu Webroot finden Sie unter www.webroot.de.
Tipps zur Sicherung gegen Internetbedrohungen finden Sie im Webroot Security Center
Über Webroot:
Webroot ist führend auf dem Gebiet von Sicherheitssoftware für Privatanwender sowie kleine, mittlere und große Unternehmen. Von Boulder, Colorado aus vertreibt Webroot seine Lösungen in Nordamerika, Europa und den asiatisch-pazifischen Staaten. Weitere Informationen erhalten Sie auf http://www.webroot.de/.
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