Webroot®-Studie zeigt: Die meisten kleinen und mittleren Unternehmen weltweit sind gegen die zunehmende Welle von Sicherheitsbedrohungen aus dem Internet unzureichend geschützt

Sieben von zehn befragten SMBs weltweit erklärten, bereits Opfer von Spyware und Viren geworden zu sein, unterschätzen jedoch die Folgen. Cyberkriminalität ist eine Gefahr für die globale Konjunktur

Boulder, Colorado, 16 Oktober, 2007

Webroot Software, Inc., ein führender Anbieter von Internet-Sicherheitssoftware für Verbraucher, kleine und mittlere Firmen (SMBs) und Großunternehmen, veröffentlichte heute seine neueste Studie „State of Internet Security: Protecting Small and Medium Businesses“. Der Bericht präsentiert alarmierende Umfrageergebnisse zum Thema Internet-Sicherheitsrisiken bei kleinen und mittleren Unternehmen weltweit. Im Zusammenhang mit der Studie hat Webroot zudem ein Handbuch für SMBs mit dem Titel „A Guide to Security for Small & Medium Business“ herausgegeben, das Tipps und Best Practices enthält, mit deren Hilfe die technische Infrastruktur und sensible Kundendaten vor Malware und Cyberkriminellen geschützt werden können.

„Im Gegensatz zu größeren Unternehmen fehlen SMBs häufig die finanziellen Mittel und das IT-Know-how, um die Schutzvorrichtungen zu installieren und zu warten, die angesichts der wachsenden Malware-Bedrohungen heute notwendig sind. Eine besondere Problematik besteht zudem darin, dass die meisten dieser Unternehmen Viren und Würmer für die wahren Bedrohungen halten, während in Wirklichkeit der Anteil der Spyware weit höher ist und ständig wächst“, erklärte Peter Watkins, CEO von Webroot Software. „Im Ergebnis stellen diese Firmen leichtere Angriffsziele für Online-Kriminelle dar als größere Un-ternehmen mit speziellen Ressourcen für IT-Sicherheit.“

Auf der ganzen Welt sind die kleinen und mittleren Unternehmen in der Wirtschaftslandschaft weit in der Überzahl: In jedem der Länder, die in die Untersuchung einbezogen waren, machen sie zusammenge-nommen mehr als 99,5 Prozent aller Unternehmen aus und erwirtschaften jeweils mehr als 50 Prozent des Bruttosozialprodukts (BSP). Schon aufgrund der schieren Zahl von SMBs, die es weltweit gibt, bieten sich diese Unternehmen als Angriffsziel für Kriminelle geradezu an. Darüber hinaus weisen sie durchge-hend eine Reihe interner Merkmale auf, die ihre Anfälligkeit für Sicherheitsbedrohungen aus dem Internet erhöhen:

  • Intensive Internetnutzung. 77 Prozent der SMBs erklärten, ihr Erfolg hänge vom Internet ab.
  • Heimbasierte und Remote-Arbeit. Bis zu 52 Prozent der neu gegründeten Unternehmen werden von zu Hause aus oder remote betrieben.
  • Um Online-Verkäufe zu ermöglichen, müssen wertvolle Kunden- und Mitarbeiterdaten online gespei-chert werden.

Laut dem von Webroot veröffentlichten Bericht sind immer mehr kleine und mittlere Unternehmen im On-line-Geschäft tätig. Daneben gibt es jedoch noch eine Reihe weiterer Faktoren, die die IT-Sicherheit der SMBs beeinträchtigen, nämlich:

  • Mangel an firmeninternem Sicherheits-Know-how.
  • Beschränkte Budgets und Ressourcen.
  • Ständiger Kampf, die Computernutzung einer wachsenden Schar von mobilen Mitarbeitern zu über-wachen.
  • Fehlende Richtlinien, um die private Nutzung von Firmencomputern zu regeln.
  • Immer mehr sensible Kunden- und Mitarbeiterdaten.
  • Eine sich schnell verändernde Bedrohungslandschaft.

„Wir sehen hier einen regelrechten Sturm aufziehen, der potenziell ernsthafte Folgen für die Wirtschaft haben könnte. Die kleinen und mittleren Unternehmen sind bei ihrer Arbeit stark auf das Internet ange-wiesen, was sie zu einem Angriffsziel macht. Hinzu kommt, dass die Zahl der Spyware-infizierten Websi-tes seit Januar 2007 um 183 Prozent gestiegen ist und die SMBs sich nicht adäquat verteidigen“, fügte Watkins hinzu. „Und da diese Unternehmen die Lebensader der führenden Volkswirtschaften der Welt sind - sowohl im Hinblick auf die Generierung von Einnahmen als auch die Schaffung von Arbeitsplätzen -, haben wir hier ein Problem, das sowohl die Unternehmen als auch ihre Kunden sehr realen, ernsten und ständig zunehmenden Gefahren auf globaler Basis aussetzen könnte.“

Die wichtigsten Erkenntnisse der Studie:

  • Geringes Gefahrenbewusstsein und Verkennung des wahren Problems. In allen sechs Ländern, auf die sich die Untersuchung erstreckte, hielten die SMBs Viren und Würmer für eine größere Ge-fahr als Spyware. Tatsächlich jedoch stieg die Zahl der Spyware-Bedrohungen im letzten Jahr um 254 Prozent, während die Zahl der Viren abnahm.
  • Hohe Vireninfektionsraten trotz Schutz. Obwohl 96 Prozent der befragten SMBs angaben, eine Virenschutzlösung installiert zu haben, erklärten mehr als 60 Prozent der Befragten in Kanada, Frankreich und den USA, dass ihr Unternehmen im vergangenen Jahr von einem Virus betroffen ge-wesen sei. Das zeigt, dass angesichts der zunehmenden Komplexität der Malware-Bedrohungen um-fassendere Schutzvorrichtungen notwendig sind und dass beim Management der Lösung Hilfe benö-tigt wird.
  • Fehlende Richtlinien zur Abwehr erkannter Gefahren. Von denjenigen SMBs, die Fehler und Da-tendiebstähle seitens Mitarbeitern als ernsthafte Gefahren betrachten, verfügen 40 bis 60 Prozent über keine Richtlinie, um die private Nutzung von Firmencomputern durch Mitarbeiter einzuschränken oder zu kontrollieren.
  • Beschränkte Zahl von IT-Mitarbeitern oder gar kein IT-Personal. Ca. 40 Prozent der SMBs in Ja-pan verfügen eigenen Angaben zufolge über keine IT-Abteilung, und drei Viertel aller befragten SMBs beschäftigen weniger als zehn IT-Mitarbeiter. Dieser Mangel an firmeninternem Security-Know-how erklärt zum Teil, warum 61 Prozent aller SMBs noch nie Informationen über den richtigen Schutz von Kunden- und Mitarbeiterdaten eingeholt haben.

In dem vierteljährlich erscheinenden Bericht The State of Internet Security werden die drängendsten Probleme im Bereich Computer- und Datensicherheit eingehend beleuchtet und analysiert. Jeder Bericht widmet sich einem speziellen Aspekt der IT-Sicherheit und informiert über Branchendaten, Trends und Best Practices vor dem Hintergrund der aktuellen Bedrohungslandschaft. Der Bericht The State of Inter-net Security: Protecting Small and Medium Businesses enthält die Ergebnisse einer Umfrage unter Un-ternehmen mit fünf bis 999 Computern, die in sechs Ländern durchgeführt wurde: Kanada, Frankreich, Deutschland, Japan, Vereinigtes Königreich und USA. Zudem bietet Webroot einen begleitenden Ratge-ber mit dem Titel „A Guide to Security for Small & Medium Business“, der SMBs hilft, sich zu schützen.

Die gesamte Studie steht unter www.webroot.de/sois zur Verfügung.

Über Webroot:
Webroot ist führend auf dem Gebiet von Sicherheitssoftware für Privatanwender sowie kleine, mittlere und große Unternehmen. Von Boulder, Colorado aus vertreibt Webroot seine Lösungen in Nordamerika, Europa und den asiatisch-pazifischen Staaten. Weitere Informationen erhalten Sie auf http://www.webroot.de/.

©2003-2008, Webroot Software, Inc. Alle Rechte vorbehalten. Webroot und Spy Sweeper sind eingetragene Warenzeichen oder Warenzeichen von Webroot Software, Inc. Alle anderen Warenzeichen sind Eigentum der jeweiligen Unternehmen.

Digg This Article?

Digg is a digital media democracy where users participate in determining all site content by discovering, selecting, sharing, and discussing the news that appeals to them. As a collaborative editorial process, your vote (or Digg) will boost the relevancy of this Webroot story. Please vote by clicking on the "Digg" button.