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Das Threat Research Team von Webroot stellt fest, dass die Anti-Spyware-Komponente von Vista 84 Prozent der häufigsten Spyware-Programme nicht blockiert. Das Team empfiehlt den Benutzern, altbewährte Sicherheitslösungen zu installieren
Boulder, Colorado, 25 Januar, 2007
Webroot Software, Inc., führender Anbieter von Sicherheits-Software für Endverbraucher, kleine und mittlere Betriebe sowie Großunternehmen, hat jetzt nachgewiesen, dass die Blockadefunktionen von Windows® Defender potenziell ineffektiv sind, und aufgezeigt, dass die Definitionen nur in großen Abständen aktualisiert werden. Gleichzeitig deckte das Unternehmen Mängel beim Virenschutz auf, den die standardmäßigen Anti-Spyware- und Antiviren-Komponenten des Microsoft-Betriebssystems Windows Vista™ sowie die Sicherheits-Suite Live OneCare™ bieten.
„Wir zollen Microsoft Beifall für die substantiellen Verbesserungen und spannenden neuen Fea-tures, die Windows Vista auszeichnen. Mit seinen integrierten Applikationen, den neuen Netz-werk-Features und der verbesserten Grafik-Unterstützung ist dies ein beeindruckendes Produkt“, so Gerhard Eschelbeck, CTO und SVP of Engineering bei Webroot Software. „Jedoch möchten wir sicherstellen, dass sich die Anwender auch der Grenzen des Vista-Betriebssystems bewusst sind, und sie darauf aufmerksam machen, dass Microsofts Standard-Anwendung zur Blockade von Malware sowie die voreingestellten Virenschutzprogramme möglicherweise keinen umfas-senden Schutz bieten. Da Cyber-Kriminelle und Malware-Autoren immer raffinierter und beharrli-cher vorgehen, sollten die Anwender unbedingt zusätzlich eine bewährte Computer-Sicherheitslö¬sung installieren, die sie in Echtzeit vor Spyware und Viren aller Art schützt.“
Unzureichende Spyware-Blockade
Im Rahmen der Untersuchungen, die das Threat Research Team von Webroot laufend durch-führt, stellte sich heraus, dass Windows® Defender 84 Prozent der Schadprogramme in einer Teststichprobe nicht blockte, die sich aus 15 besonders üblichen Varianten existierender Spywa-re und Malware zusammensetzte. Das Webroot Threat Research Team überprüfte, inwieweit das Programm in der Lage ist, Spyware und Malware zu blockieren, bevor diese den Rechner eines Benutzers infiziert, und stellte dabei fest, dass Windows® Defender nicht mit der Leistung Schritt halten kann, die zahlreiche Sicherheits-Applikationen von Drittanbietern erbringen - darunter auch Webroots eigenes preisgekröntes Anti-Spyware-Programm Spy Sweeper®. Bedrohungen verschiedener Art - wie Adware, Potentially Unwanted Programs (PUP), System-Monitore, Key-logger und Trojaner - konnten in der Testumgebung verbleiben, ohne von Windows Vista™ ent-deckt zu werden. Einem getesteten, für Windows® XP geschriebenen PUP gelang es, sich ohne jegliche Anpassung unter Administratorrechten zu installieren, zu laufen und Tastenanschläge aufzuzeichnen, und Defender bemerkte weder die Installation noch die laufende Applikation.
Anfälligkeit durch seltene Definitions-Updates
Die Mängel im Sicherheitssystem von Windows Vista™ gehen aber noch über die Probleme bei der Spyware-Blockade hinaus. Derzeit bringt Microsoft Updates für die Spyware-Definitionen von Windows® Defender in Abständen heraus, die zwischen einer Woche und zehn Tagen liegen. Das mag ausreichend klingen - doch das Threat Research Team von Webroot identifiziert in ei-nem einzigen Monat durchschnittlich 3.000 neue Spuren von Spyware und sonstigen uner-wünschten Anwendungen und aktualisiert die Spyware-Definitionen je nach Bedarf stündlich oder täglich.
Extrakosten für lückenhaften Virenschutz
Darüber hinaus warnt Webroot, dass sich die Sicherheitsmängel im Betriebssystem Windows Vista™ nicht auf Spyware beschränken, sondern auch den Schutz vor Viren und anderen For-men von Malware beeinträchtigen können. Untersuchungen branchenführender Virenschutzher-steller und führender Analysten haben ergeben, dass das Betriebssystem Microsoft Windows Vista™ für einige der häufigsten Viren und Malware-Bedrohungen anfällig ist. Dies ist auf Prob-leme bei der Benutzerzugriffskontrolle sowie darauf zurückzuführen, dass eine Reihe weit ver-breiteter Viren nicht entdeckt werden. Zudem steht der Virenschutz den Anwendern von Windows Vista™ nicht kostenlos zur Verfügung. Vielmehr müssen sie die Microsoft Sicherheits-Suite Live OneCare™ zum Preis von 49,95 $ erwerben, um den Virenschutz zu erhalten.
„Wir wissen, dass es Microsoft in erster Linie um die Bereitstellung eines neuen Betriebssystems geht, das den Benutzern eine insgesamt verbesserte Rechenumgebung bringt, und wir glauben definitiv, dass dieses Ziel mit Windows Vista erreicht wird“, fuhr Eschelbeck fort. „Doch als ein Unternehmen, das bei der Bekämpfung von Spyware und Cyber-Kriminalität an vorderster Front steht, sind wir auch entschieden davon überzeugt, dass ein Hersteller den Internet-Anwendern nur dann optimalen Schutz bieten kann, wenn die Sicherheit seine oberste - und einzige - Priori-tät ist. Wenn wir über potenzielle Sicherheitsmängel des Betriebssystems Windows Vista infor-mieren, möchten wir erreichen, dass die Benutzer sachkundig entscheiden können, wie viel Computersicherheit sie brauchen.“
Wenn Sie mehr über die Produkte von Webroot erfahren und wissen möchten, was die Benutzer bei einem Upgrade auf Vista in puncto Sicherheit beachten sollten, besuchen Sie bitte http://www.webroot.de/vista/.
Über Webroot:
Webroot ist führend auf dem Gebiet von Sicherheitssoftware für Privatanwender sowie kleine, mittlere und große Unternehmen. Von Boulder, Colorado aus vertreibt Webroot seine Lösungen in Nordamerika, Europa und den asiatisch-pazifischen Staaten. Weitere Informationen erhalten Sie auf http://www.webroot.de/.
©2003-2008, Webroot Software, Inc. Alle Rechte vorbehalten. Webroot und Spy Sweeper sind eingetragene Warenzeichen oder Warenzeichen von Webroot Software, Inc. Alle anderen Warenzeichen sind Eigentum der jeweiligen Unternehmen.
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