Schützen Sie Ihre Privatsphäre – Datenklau durch Cyberkriminalität nimmt zu

Webroot gibt Tipps zur Sicherung des eLifes: so lässt der Datenverlust sich vermeiden

Boulder, Colorado, 27 Mai, 2008

Webroot, ein führender Anbieter von Sicherheitslösungen für Verbraucher, kleine und mittlere Betriebe und Großunternehmen warnt vor einem zu laschen Umgang mit privaten Dateien auf dem PC.
„Wer Fotos, Filme, wichtige Dokumente oder andere persönliche Daten auf dem Computer speichert, sollte sich auch um die richtige Absicherung dieser Dokumente kümmern“, sagt Nick Banks, Managing Director EMEA von Webroot. „Schließlich können durch Virenbefall oder Spyware persönliche Daten verloren gehen.“

Immer mehr Bundesbürger besitzen PCs. So standen im Jahr 2006 bereits in drei von vier privaten Haushalten Computer. Mit einer Verbreitungsquote von 75 Prozent lag Deutschland damit im EU-Ranking auf Platz vier. Auch einen Highspeed-Internetanschluss besaß 2006 bereits jeder dritte Haushalt in Deutschland, Anfang 2009 soll schon jeder Zweite einen Breitbandanschluss haben.

Doch obwohl Deutschland immer mehr Aktivitäten auf den Computer und ins Internet verlegt – es werden Urlaubsfotos gespeichert, online eingekauft oder eine Reise gebucht, der Film über die ersten Schritte des Nachwuchses wird auf dem PC hinterlegt und die Masterarbeit dort geschrieben – ist der Schutz vor Datenverlust und Datenklau meist zu gering.
„Vielen Anwendern ist heute leider immer noch nicht bewusst, dass durch einen Systemabsturz schnell wertvolle Dokumente verloren gehen können oder Bankdaten durch unüberlegtes Bezahlen mit der Kreditkarte im Internet geklaut werden können“, so Banks weiter. „Cyberkriminelle sind oft einen Schritt voraus und die Bedrohungen durch fehlenden Schutz steigen tagtäglich.

Das Risiko, durch einen Virenbefall alle Daten auf einmal zu verlieren ist hoch. Ist ein Computer an das Internet angeschlossen, ist die Gefahr größer, einen Virus zu bekommen und alle Daten können auf einmal verloren gehen. Aber auch die Installation eines neuen Programms oder Spiels kann zum Systemabsturz führen.

Erst kürzlich veröffentlichte Webroot eine Studie, die allein die enorme Zunahme von Spam-Mails zeigt. So spricht der „State of Internet Security: Protecting Business Email“ davon, dass nach Prognosen von Webroot bis Ende diesen Jahres in jedem E-Mail-Postfach von Unternehmen 42.000 Spam-Nachrichten landen werden. Doch nicht nur geschäftliche E-Mail-Adressen, sondern besonders private, werden mit Spam zugemüllt. Diese Spam-Mails können die Geschwindigkeit des PCs enorm verringern und – was noch viel schlimmer ist – Spyware- und Virenangriffe beinhalten.

„An der Sicherheit des PC und der persönlichen Daten zu sparen, wäre falsch“, meint Banks. „Schließlich wir der PC immer mehr zum Archiv privater und persönlicher Dokumente und in der reellen Welt lässt ja auch niemand Erinnerungen an Kindertage, Urlaube und Familienfeste, oder gar die Notizen für eine Abschlussarbeit und die Kreditkarte offen draußen herum liegen.“

So rät Webroot, einen mehrschichtigen Sicherheitsansatz zu installieren. Drei Arten von Sicherheitssoftware sollte jeder PC aufweisen und stets auf dem neuesten Stand sein: Spyware-Schutz, Virenschutz und eine Firewall.

  • Spyware-Schutz:
    Spyware heißt zu Deutsch in etwa Schnüffelprogramm. So wird eine Software bezeichnet, die persönliche Daten eines PC-Benutzers ohne dessen Wissen oder Zustimmung Dritten, wie z.B. dem Hersteller der Software, sendet oder dazu genutzt wird, dem ausspionierten PC-Benutzer direkt Produkte anzubieten.
    Anti-Spyware-Programme verhindern solch ein ungewolltes Ausspionieren der Privatsspähre.
  • Virenschutz:
    Ein Computervirus ist ein sich selbst verbreitendes Programm, welches sich, ähnlich eines biologischen Virus, in andere Computerprogramme einschleust und sich damit reproduziert. Der Ausdruck wird auch umgangssprachlich für Computerwürmer und Trojanische Pferde genutzt, da der Übergang inzwischen fließend und für Anwender oft nicht erkennbar ist. Einmal gestartet, kann es vom Anwender nicht kontrollierbare Veränderungen am Status der Hardware, des Betriebssystems oder der Software vornehmen.
    Antivirenprogramme spüren die bekannten Computerviren, Computerwürmer und Trojanischen Pferde auf, blockiert und beseitigen sie.
  • Firewall:
    Eine externe Firewall stellt eine kontrollierte Verbindung zwischen zwei Netzen, wie z.B. einem privaten Netz und dem Internet, her. Die Firewall überwacht den durch sie hindurch laufenden Datenverkehr und entscheidet anhand festgelegter Regeln, ob bestimmte Netzwerkpakete durchgelassen werden oder nicht. Auf diese Weise versucht die Firewall das private Netzwerk bzw. das Netzsegment vor unerlaubten Zugriffen zu schützen. Die Funktion einer Firewall besteht nicht darin, Angriffe zu erkennen und zu verhindern. Ihre Aufgabe ist es lediglich, nur bestimmte Kommunikationsbeziehungen – basierend auf Absender- oder Zieladresse und genutzten Diensten – zu erlauben.

Zudem kann der Anwender mehrere definierte Bereiche – z.B. für Musik, Filme, Spiele oder Dokumente – auf seiner Festplatte anlegen und so das Risiko eines Datenverlustes minimieren.
Wenn mehrere Personen aus einem Haushalt den PC gebrauchen, empfiehlt sich zum Schutz des eLifes das Anlegen verschiedener Nutzer, da so nicht versehentlich wichtige Daten des einen Anwenders vom anderen Anwender gelöscht werden können.

Über Webroot:
Webroot ist führend auf dem Gebiet von Sicherheitssoftware für Privatanwender sowie kleine, mittlere und große Unternehmen. Von Boulder, Colorado aus vertreibt Webroot seine Lösungen in Nordamerika, Europa und den asiatisch-pazifischen Staaten. Weitere Informationen erhalten Sie auf http://www.webroot.de/.

©2003-2008, Webroot Software, Inc. Alle Rechte vorbehalten. Webroot und Spy Sweeper sind eingetragene Warenzeichen oder Warenzeichen von Webroot Software, Inc. Alle anderen Warenzeichen sind Eigentum der jeweiligen Unternehmen.

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